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Kollegiale Kooperationen: With a little help from my friends

Aktualisiert: 10. Nov. 2023


Es ist schön zu sehen, wenn SchülerInnen meine Unterrichtsimpulse aufgreifen und daraus eigene Kunstwerke entwickeln. Und genauso schön ist es, wenn KunstkollegInnen die Unterrichtsideen, die ich hier in diesem Blog vorstelle, als Anlass für eine eigene kreative Auseinandersetzung nehmen und sie mit ihren Schülern weiterdenken. Ich freue mich immer sehr, die dabei entstandenen Schülerarbeiten zu sehen!

Unter diesem Link werde ich künftig Projekte von KollegInnen und ihren SchülerInnen zeigen, die auf meine Unterrichtsideen zurückgehen - selbstverständlich mit ihrem ausdrücklichen Einverständnis. Ein Hoch auf kreative Kooperationen! 1.Tarot-Karten am Erich Kästner Gymnasium Laatzen (12. Jg.)


Den Anfang macht Frau Lippold vom Erich Kästner Gymnasium (EKG) in Laatzen. Mit ihrem 12er Kunst-Leistungskurs hat sie im Frühling 2023 meine Aufgabe rund um das Thema Tiefdruck und Tarot-Karten auspobiert (s. meinen Blog-Beitrag vom 15.02.2023). Mit dem Einverstädnis ihrer SchülerInnen darf ich hier einige derer Arbeiten posten. Es handelt sich dabei um einen gemischten Kurs aus EKG-Schülern sowie Schülern von der Albert Einstein Schule (AES) Laatzen. Danke allen Schülerinnen und an ihre engagierte Lehrerin Elfi Lippold fürs Zusenden! Weitere Zusendungen unter katia.tangian@gmx.net sind willkomen!


Zum Vergrößern bitte anklicken; von links nach rechts, von oben nach unten: 1-3: Maria F. (EKG); 4: Enna R. (EKG); 5-6: Emily K. (AES); 7-8: Yulia Y. (EKG); 9: Melissa V. (AES); 10: Melissa S. (EKG); 11-12: Lisa-Marie O. (EKG)


2. Mein Lockdown-Tag in Piktogrammen: Dietrich Bohnhoeffer Gymnasium, Schweich (7. Klasse)


In der z. Klasse des Dietrich Bohnhoeffer Gymnasiums hat Kollegin Heser die Piktogramm-Idee ausprobiert, die meine Schüler im Fernunterricht während des Lockdowns erproben konnten (s. meinen Blog-Beitrag vom 08.02.2021). Die Siebtklässlerin Jule A. berichtet:


"Obwohl es im Vergleich mit anderen Aufgaben in Kunst schnell geht, bekommt man ein schönes Ergebnis und man weiß auf einen Blick, was an einem Tag während dem Corona-Lockdown alles passiert. Das ist auch der Vorteil bei Piktogrammen. Es gibt nicht zu viele Details und man weiß sofort, was dargestellt wird. Mir hat das Projekt gut gefallen, weil es lustig war alle Ereignisse eines Tages in einem Bild darzustellen. Außerdem konnte man seinen eigenen Lockdown-Tag, mit dem eines anderen vergleichen. Dabei ist uns aufgefallen, dass es viele Ähnlichkeiten gibt."


Das auf der Homepage der Schule veröffentlichte Projekt samt Schülerbilder s. Link.


Zum Vergrößern bitte anklicken; von links nach rechts, von oben nach unten: Jule, Simon, Nik, Katharina, Sophie, Sophie, Jule



3. Kreative Umsetzung des Collagen-Themas: "Am Ende des Lockdowns - ein Licht"


2021, mitten im Lockdown, hat eine Kollegin aus NRW ihre Zeit der Rekonvaleszenz im Krankenhaus dafür genutz hat, sich wieder selbst kreativ zu betätigen. Bei ihrer Recherche im Internet hat Eva D. meine Seite und das Thema "Lockdown-Collage" entdeckt. Zu dem Beitrag (der auf dem Handy aus einem mir unerklärlichen Grund nicht mehr angezeigt wird, am Rechner aber schon) geht es unter diesem Link.


"Während ich tagelang nichts mit mir anzufangen wusste, bin ich beim „Surfen“ im Netz auf Ihre Kunstkolumne gestoßen und war insbesondere von o. g. Aufgabenstellung angetan. Warum eigentlich nicht, dachte ich mir. Im Schwesternzimmer habe ich einen Bleistift und ein Blatt Packpapier organisiert, einen Kuli hatte ich dabei und dann habe ich morgens mit meiner Nagelschere die Tageszeitung bearbeitet (das war mit einem Arm in Gips echt nicht so leicht). Mein Korrekturfüller und zwei Buntstifte brachten dann etwas Farbe in das Ganze. Ich vermute, das Personal hielt mich für ziemlich irre. Aber da konnte ich drüber stehen ;-) Ehrlich gesagt kann ich mich kaum daran erinnern, wann ich zuletzt, einfach so, irgendetwas Kreatives gemacht habe. Im Normalfall komme ich (...) nur noch im Rahmen meiner eigenen Unterrichtsplanung dazu... Der Prozess, etwas zu tun und nicht stur auf irgendetwas Fremdbestimmtes warten zu müssen (Visite mit neuen Ergebnissen, etc.) hatte etwas so Befreiendes... Ich kam endlich auf andere Gedanken und habe meinen Jungs jeden Abend in unserer „Videokonferenz“ (Besuch im Krankenhaus ist ja immer noch nicht möglich) ein kleines Stückchen mehr zeigen können." Eva D., 39


Das eindrucksvolle Ergebnis ihrer Arbeit hat Eva in ihren Mails an mich ausführlich reflekiert. Ihr Projekt hat mich sehr berührt. Mit ihrem Einverständnis möchte ich es auch euch zugängig machen.





Ich freue mich auf weitere Bilder-Zusendungen unter katia.tangian@gmx.net!

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