Me about me

Aktualisiert: Apr 4


Kunst bringt Menschen zusammen. Man kann darüber diskutieren und streiten, lachen und vor Rührung weinen, manch einer fällt vor Überwältigung in Ohnmacht, das nennt man dann Stendhal-Syndrom, allein reisende Frauen trifft es angeblich am härtesten.

Noch geht es aber. Obwohl ich eigentlich schon viel gereist bin, manchmal auch alleine. In Moskau geboren (1975) und aufgewachsen, wurde ich von meiner kunstaffinen Großmutter durch alle Museen Frankreichs geschleift. Später habe ich Freie Kunst an der Düsseldorfer Kunstakademie, dann Kunstgeschichte an der Ruhr-Universtät Bochum studiert, in Karlsruhe promoviert, fast zehn Jahre lang an verschiedenen deutschen Museen als Kunstvermittlerin gearbeitet, bis ich schließlich 2006 zum Ratsgymnasium Stadthagen gewechselt bin, wo ich Kunst unterrichte. Was sonst?


Der schönste Arbeitsplatz der Welt

Gerade allerdings vor allem vom Schreibtisch aus. Ganz Deutschland befindet sich seit einem Jahr mal mehr, mal weniger im Lockdown. Deswegen sitze auch ich zuhause und überlege, wie man von hier aus im Gespräch bleiben könnte. Meine Schüler wollen es schienbar nicht anders, sie bombardieren mich mit Fragen zu Kunst, wohl eine milde Form von Stockholm-Syndrom. Trotzdem schön.

Etwas Besseres als dieser Blog ist mir schließlich nicht eingefallen. Ich würde es allerdings lieber "Kunstkolumne" nennen. Denn mit "Blog" verbinde ich Profilneurotiker, die mit ihren meist wenig fundierten Beiträgen auf sich als Person aufmerksam machen wollen. Mir geht es aber tatsächlich um die Sache, nämlich um die Kunst. Und um die Schüler, die sich genauso wie ich dafür begeistern.

Also mache ich das jetzt. Die Zielgruppe sind vor allem Jugendliche und Kollegen, entsprechend habe ich auch meine Beitragsthemen und die Ansprache ausgewählt. Es sollten eingängige, inspirierende und motivierende Texte werden, die Mittel- und Oberstufen-Schüler in die Arme der Kunst treiben. Als staatlich nicht anerkannte Küchenpsychologin möchte ich dem Lagerkoller vorsorgen, praktisches Arbeiten anregen und vielleicht auch eine inhaltlich wie ästhetisch wertvolle Diskussion in Gang bringen. Ich hoffe auf viele Beiträge und einen regen Austausch. Jeder darf mitmachen.


Make arts great again!

Katia Tangian


Auf der Suche nach der Inspiration für dieses Bild waren mein Seminarfach und ich 2018 bis nach Paris gefahren.


Bildangaben

1. Ich vor einem Picasso-Gemälde in der Pariser Orangerie während einer TG-Kursfahrt, 2018 © Alina

2. Tafelbild zum Thema Anatomie

3. Danke @ Nuray für das grüne "unARTig"-Portrait von mir, das 2018 unser Seminar-Logo werden sollte

4. "Stadthäger Stadtpark", 2018, Öl auf Leinwand, 110 x 450 cm, Aula des Ratsgymnasiums Stadthagen. Gruppenarbeit des Seminarfachs Kunst "Auf den Spuren des Impressionismus"


Kontakt

katia.tangian@gmx.net

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