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Der schöne Schein: Banknoten gestalten

Aktualisiert: 2. Okt. 2022



Zack - und wieder wechselt ein Geldschein seinen Besitzer. So schnell kann man gar nicht gucken, geschweige denn auf seine Schönheit achten. Schade eigentlich, denn Banknoten sind nicht nur funktional, sondern auch ausgesprochen ästhetisch. Weltweit gibt es über 160 Währungen, deren Layout regelmäßig überarbeitet und modernisiert wird. Im Jahr 2024 soll es für den Euro wieder so weit sein. Das Thema Banknoten-Design ist somit hoch aktuell. Also habe ich mich mit zwei zehnten Klassen und einem gemischten Oberstufenkurs daran im Kunstunterricht versucht. Hier ist ein Erfahrungsbericht.


Oben: "Luxury"-Schein von Johanna B., 10b, mit der App Sketchbook gestaltet (Detail). Unten: "Hermes"-Serie von Vivienne D. (13. Jahrgang), mit Buntstiften ausgeführt. Foto @ Vivienne


Ideensuche: "Auf meinem Weg zur Schule ließ ich meine Mittelalterrock & Folk-Playlist rauf und runter laufen. Das Lied „Charybdis“ von Saltatio Mortis hing mir noch in den Ohren, ein Lied, das ein Meeresungeheuer aus der griechischen Mythologie thematisiert. Da Musik meist der Trieb meiner Ideen ist, war es auch hier der Fall – auf meinen Geldscheinen sollten Fabelwesen aus der griechischen Mythologie abgebildet sein! Nun brauchte die Reihe nur noch einen Namen. „Hermes“ fiel mir dabei als erstes ein. Schließlich ist er in der griechischen Mythologie der Schutzgott des Verkehrs, der Reisenden und vor allem der Kaufleute." (Vivienne D., 13. Jg.)


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1. Banknoten gestalten: die Spielregeln


Das Thema Layout ist vor allem in der Mittelstufe ein Evergreen. Für gewöhnlich werden dazu Flyer, Plakate oder Buchcover gestaltet. Stets im Zentrum: die strategische Allianz von Schrift und Bild, die ihren Adressaten zu einer bestimmten Handlung zu bewegen sucht. Ein Flyer-Leser soll sich umgehend eine Pizza bestellen, ein Plakatbetrachter ins Kino laufen. Je plakativer und eingängiger die angestrebte Layout-Wirkung, desto wahrscheinlicher ihr Erfolg.

Bei Geldscheinen verhält sich die Sache anders. Sie haben keinen Aufforderungscharakter, sondern verkörpern stellvertretend einen bestimmten Wert. Hier kommt es auf die Klarheit und die Lesbarkeit der Angaben an, alles andere ist zweitrangig. Und so kommen Banknoten zurückhaltend und unaufgeregt daher, zumindest auf den ersten Blick. Ihre Farben sind blass, ihre Motive ineinander verflochten, nur die Währung und der Wert des Scheins springt sogleich ins Auge. Alles andere erschließt sich erst auf den zweiten Blick.


Eine witzige Geschichte: Warum ausgerechnet der kleine Inselstaat Fiji einen sieben Dollar-Schein herausgebracht hat (s. oben) und wie wertvoll dieser Schein wirklich ist, erfahrt ihr hier.


Dabei ist das Banknoten-Design nicht nur ästhetisch, sondern auch inhaltlich äußerst anspruchsvoll. Zudem richtet es sich nach Spielregeln, die für Printmedien in dieser Form einzigartig sind. Dazu gehören Sicherheitsmerkmale, die das Fälschen von Banknoten erschweren sollen; helle, changierende Farben, die sich kaum (foto)kopieren lassen; Hollogramme, Silberstreifen, Wasserzeichen, #Guillochen (organisch geformte Linienmuster),... Außerdem erzählen Banknoten Geschichten: von kultureller Identität, vom wissenschaftlichen Fortschritt, von großen Landsmänner und -frauen oder architektonischen Wahrzeichen.



Alles über die beiden bisherigen Euro-Serien - Motive, Geschichte, Layout, Sicherheitsmerkmale... - erfahrt ihr hier. Auch interessant: ein Podcast zu Robert Kalina, dem "Mann, der dem Euro (k)ein Gesicht gab"; hier eine ausführliche Publikation über seine Arbeit.

Entwürfe von Aileen W. (13. Jahrgang)

Auch serielle Harmonie spielt dabei eine Rolle. Eine Scheinserie ist inhaltlich wie farbig homogen; ihre Vorder- und Rückseiten korrespondieren miteinander. Auf dem Euro etwa sind verschiedene Architekturelemente abgebildet: Tore und Fenster auf der Vorderseite, Brücken auf der Rückseite. Dabei reicht die Motivvielfalt vom römischen Aquädukt auf dem Fünf-Euro-Schein bis hin zur modernen Schrägseilbrücke auf dem 500-Euro-Schein. Die Epochenchronologie korrespondiert also mit dem Scheinwert.

Auch andere Währungen weisen bei ihrer Scheinstückelung eine motivische Systematik auf: Je höher der Scheinwert, desto zeitgenössischer, bedeutsamer oder einfach nur größer das Bildmotiv. Gleichzeitig darf es die Lesbarkeit der Wert- und Währungsangaben nicht beeinträchtigen, wodurch das Thema Schrift hierarchisch an die erste Stelle rückt: ein komplizierter Balanceakt zwischen Ästhetik und Funktionalität also, wie im Übrigen bei anderen Layout-Projekten auch – nur dass es bei Banknoten noch mehr formale und inhaltliche Vorgaben zu berücksichtigen gibt.



Zur Einführung in das Thema Banknotendesign habe ich eine PDF-Präsentation erstellt:

Tangian_Banknotendesign_Einführung_2022
.pdf
Download PDF • 8.92MB

Money, money, money: Niemand hat eine eigene Banknote mehr verdient als ABBA - findet zumindest Tim O. (10d)

Gestaltet mit iArtbook


 

2. Faites vos jeux: Das Spiel beginnt


Als ich Anfang des Schuljahres 2021-22 drei Lerngruppen vorschlug, Banknoten zu designen, waren sie sofort Feuer und Flamme. Flyer & Co hatten sie in der Vergangenheit schon öfters gestaltet, doch Banknoten waren für uns alle Neuland. Eine eigene Währung designen? Zum Lieblingsthema? Analog oder am iPad? Und danach die Scheine kopieren, ausdrucken, untereinander tauschen, vielleicht sogar wie Dagobert Duck im eigenen Geld baden? Die Begeisterung war groß.



Digitale Scheinentwürfe von Eva P., 13. Jg.(oben) und Lara Z., 10d (unten)


Doch bis die Scheine tatsächlich gedruckt werden konnten und es im Kunstraum Geld regnete, sollten drei lange Monate vergehen. Schon bei der Vorbesprechung hatte sich abgezeichnet: Wer viel Geld machen wollte, musste auf lange Sicht planen - nichts da mit „Erst mal loslegen und dann mal schauen“. Wer die Spielregeln nicht beherrschte, mochte sich noch so spannende Bildergeschichten ausdenken. Am Ende würde der rote Faden seiner Narration von Silberstreifen und Sicherheitsfäden der formalen Vorgaben durchkreuzt werden.


Ideensuche: Mindmap von Jara S. (12. Jahrgang)




Sobald die Layoutkriterien im Plenum besprochen waren, ging es ans Konzipieren. Jeder Jugendliche sollte sich ein individuelles Thema ausdenken. Von den „Drei Fragezeichen“ über vier Jahreszeiten bis hin zur Band Maroon 5: Hier war vieles möglich, vorausgesetzt, das Thema gab genug originelle Einzelmotive für eine ganze Scheinserie her. Mit korrespondierenden Vorder- und Rückseiten. Mit Steigerungspotenzial von Schein zu Schein. Mit einer thematisch angepassten Währungsbezeichnung. Und einem schlüssigen Farbkonzept… Unter dem Strich war es doch komplexer als gedacht. Spätestens jetzt war allen klar, dass aus dem Spiel Ernst wurde und dass eine tragfähige Strategie viel Kopfarbeit und Recherche erforderte.




"Marvel"-Serie in Entwurf (oben) und finalisiert von Antonia B. (10b), umgesetzt mit iArtbook



In den darauffolgenden Wochen wurden immer neue Bildideen gewälzt, erprobt und wieder verworfen. Die Schüler fielen immer wieder zurück auf Los. So konnte es nicht weitergehen, also zog ich einen Schlussstrich darunter und läutete das nächste Spiellevel ein. Nun sollte sich jeder für ein Thema entscheiden. Schließlich gibt es (so gut wie) keine schlechten Themen, sondern nur unpassende Umsetzungen. Also begannen wir mit der Praxis – zumindest in der Theorie. Tatsächlich verlief die praktische Umsetzung alles andere als geradlinig. Einige Projekte wurden noch kurz vor der Abgabe komplett umgekrempelt und neu gestartet. Doch die meisten Schüler sind dankenswerterweise bei ihrem ursprünglichen Masterplan geblieben. Die Vorstellung, bald ihren eigenen Schein in den Händen zu halten, hatte ihnen offenbar Flügel verliehen.


"Ich hatte einige Schwierigkeiten, weil ich, nachdem ich fast mit meiner Scheinreihe fertig war, noch einmal neu angefangen habe. Ich denke, dass das auch eines meiner Hauptprobleme bei diesem Projekt war. Es gab zu viele Möglichkeiten und ich habe sofort mit meiner ersten Idee angefangen, ohne weiter nachzudenken und andere Themen in Erwägung zu ziehen." (Mathilda G., 10b)


 


3. Der schöne Schein: der Arbeitsauftrag


Deine selbstgestalteten Banknoten sollen bald in Serie gehen! Dafür brauchst du ein schlüssiges Konzept. Kläre zuerst als Mindmap und später in einer ausformulierten Reflexion folgende Fragen:

1. Inhaltliches Thema
Wie die im Unterricht behandelten Scheinserien zeigen (s. PDF), eint sie ein inhaltliches Thema. So sind die Euro-Scheine dem Thema Architektur / Epochen Europas gewidmet. Denk´ dir für deine Banknoten auch ein schlüssiges Thema aus. Von Blumen über Märchenfiguren bis hin zu Musikbands, vieles ist möglich.

2. Doppelmotiv auf Vorder- und Rückseite
Motivisch korrespondieren Vorder- und Rückseiten miteinander. Denk‘ dir ein zu deinem Thema passendes Doppelmotiv aus: etwa Märchenfiguren auf der Vorderseite und ihre Behausung (Schloss, Höhle, Turm…) auf der Rückseite.

3. Stückelung: 5, 10, 20…
Die Stückelung der Scheine geht für gewöhnlich in Fünfer bzw. Zehnerschritten vor: 5, 10, 20... Du kannst bei deiner Stückelung jedoch davon abweichen, falls es zu deinem Konzept besser passt. E s sollten mind. 3 und max. 7 Scheine entworfen werden.

4. Scheinwert und -größe
Die Größe der Schiene nimmt mit ihrer Wertigkeit zu: Je höher der Wert, desto größer das Format. Aber auch das Motiv kann auf den Wert des Scheins anspielen: So kann auf einem Fünferschein (um bei den Märchenfiguren zu bleiben) ein Zwerg, auf einem 500er Schein ein Drache abgebildet sein. Lass´ dir etwas einfallen!


5. Einheitliches Layout
Das Layout der Scheine einer Serie weist einen einheitlichen Aufbau auf. Auf der Vorderseite links ist i. d. R. der Wert als Zahl zu lesen; daneben rechts befindet sich ein Wasserzeichen, daher ist das Feld drumherum zwecks Sichtbarkeit weiß. Du kannst das Wasserzeichen blass andeuten, etwa mit Bleistift, oder auch weglassen. 
Auf dem großen farbigen Feld, das den Großteil des Scheins einnimmt, sind einzelne Bildmotive, die als Wort ausgeschriebene Währung (z. B. Euro), Hologramme und Glanzstreifen zu sehen. Die letzten beiden Sicherheitsmerkmale eines Geldscheins können mit Alu-Folie o. Ä. nachgeahmt oder aber auch weggelassen werden. Die Rückseite der Scheine ist spiegelverkehrt aufgebaut.

6. Farbkonzept
Sowohl die gesamte Scheinserie als auch jeder einzelne Schein für sich weisen ein eigenes Farbkonzept auf. So kann etwa die gesamte Serie in blassen Pastell-Tönen gehalten werden, während der Fünferschein pastellgrün, der Zehnerschein Pastellblau usw. gestaltet sind. Achte dabei auf einen optimalen Hell-Dunkel-Kontrast: Er sorgt im Allgemeinen für Klarheit und Lesbarkeit. 

7. Technik
Und last but not least sollte die Frage der Technik geklärt werden: Ob gemalt (z. B. mit Aquarell), gezeichnet (z. B. mit Buntstiften), gedruckt oder in einer Mischtechnik – vieles ist denkbar. Auch eine digitale Umsetzung ist möglich. Dafür eignen sich sowohl iPads (bei denen allerdings noch zu klären ist, auf welche Apps wir in der Schule zugreifen können), als auch Laptops: Hier haben Programme wie Photoshop mehr Funktionen als in einer App.

Oben: "Physis"-Scheine von Emilie G. (13. Jahrgang), aquarelliert. Unten: "Burton's"-Serie von Melina E. (10d) zu den Stop Motion-Filmen von Tim Burton, aquarelliert


Mein Arbeitsauftrag "Der schöne Schein" kann hier als PDF heruntergeladen werden:

Tangian_DerSchöneSchein_Arbeitsauftrag
.pdf
Download PDF • 711KB

 

4. Rien ne va plus: die technische Umsetzung


„iPad or not iPad,“ lautete die nächste entscheidende Frage. Die Antwort darauf fiel je nach Jahrgang unterschiedlich aus. Während mein Oberstufenkurs mehrheitlich mit Buntstiften und Aquarellfarben arbeiten wollte, hatten die Zehntklässler fast einstimmig aufs iPad gesetzt. Zum einen, weil sie es konnten: Als sogenannte iPad-Klassen besaßen sie das notwendige Equipment. Zum anderen, weil sie etwas Neues ausprobieren wollten. Und schließlich, weil sie sich davon professionellere Ergebnisse versprachen, erinnerten sie sich doch noch allzu lebhaft an ihre Epic Fails der Vorjahre – schmierige Klebespuren, gewelltes Papier, umstürzende Wasserbecher, verlaufende Farbe…


Oben: analoge Entwürfe von Vivienne D. (13. Jg.)

Unten: digitale Entwürfe von Johanna B. (10b)


Layouten am iPad also, soweit, so gut. Doch welche Software eignete sich dafür? Im App Store wimmelte es nur so vor Gestaltungs-Apps; in der Standardeinstellung der Schule waren sie wiederum alle gesperrt. Nach eingehender Beratung schaltete unser Schuladministrator drei Apps frei: die kostenfreien iArtbook und Sketchbook sowie das kostenpflichtige, dafür aber sehr vielseitige Programm Procreate (einmalige Anschaffungskosten: 10 €). Jeder Schüler konnte frei wählen, wobei das teurere Equipment keinesfalls bessere Ergebnisse garantierte, genauso wenig übrigens wie beim analogen Gestalten auch. Und weil inzwischen alle Schüler über ein privates oder ein Leihgerät verfügten, blieb die Chancengleichheit gewahrt.


Mindmap von Tim R. (10d)




Nun waren also alle, die digital arbeiten wollten, mit iPads, Apps und tragfähigen Banknoten-Konzepten ausgestattet. „Lasset die Spiele beginnen,“ sollte daher das Gebot der Stunde lauten. Doch stattdessen hieß es: „Rien ne va plus,“ und das Projekt kam wieder zum Erliegen. Diesmal, weil sich herausstellte, dass die meisten Schüler kaum Erfahrungen mit dem digitalen Layouten hatten oder ihre Kompetenzen schlichtweg überschätzt hatten. Viele hatten wohl angenommen, dass Gestaltungs-Apps genauso intuitiv zu bedienen wären wie deren Pendants auf ihrem Handy. Doch stattdessen fanden sie sich plötzlich im verrückten Labyrinth aus Rastern, Hilfslinien und Bildebenen wieder, in welchem sie sich erst orientieren mussten.

Hinzu kam, dass ich als Lehrkraft keine große Hilfe war. Und das mit Ansage: Gleich zu Beginn des Projektes hatte ich den Schülern erklärt, dass ich nur bei gestalterischen Fragen weiterhelfen konnte. So viel Mut zur Lücke musste sein: Von meinen früheren iPad-Projekten wusste ich, dass Jugendliche keine mühsam angeeignete Lehrerexpertise benötigten. Egal wie viele iPad-Fortbildungen ich besuchte: Schon nach einer Doppelstunde Kunst steckten sie mich locker in die Tasche. Wenn mal tatsächlich nichts mehr ging, halfen YouTube-Tutorials und Klassenkameraden weiter. Als Lehrkraft brauchte ich nur freundlich zu gucken, ab und zu an die vereinbarten Gestaltungsparameter zu erinnern und die Schüler sonst in Ruhe arbeiten zu lassen.



"Mora"-Schein (oben) und das dazu gehörige Making Of-Video (unten) von Mathilda G., 10b



Daher kann ich dieses Banknoten-Projekt guten Gewissens jedem noch so analog verankerten Kollegen weiterempfehlen. Meiner Erfahrung nach ist die Kluft zwischen den Digital Natives und den Natural Born Analogues ohnehin nicht zu überwinden. Es ist aber nicht schlimm. Als Lehrer müssen wir Prozesse steuern, manchmal aber auch loslassen können. Mit etwas Zeit und Zuspruch kommen Schüler auch ohne unsere Behelfs-Hilfestellungen zurecht. Vorausgesetzt, das Ziel ist klar definiert, die relevanten Kategorien sind bekannt und die Beurteilungskriterien geklärt. „Der schöne Schein“ beweist es: Man darf die Macht des Geldes, der intrinsischen Motivation und der Google-Recherche nicht unterschätzen.


"Dons"-Schein von Gülin A. (10b) zu vier Elementen (Erde), gestaltet mit iArtbook und OneNote



 

5. Zeit ist Geld: volle Kassen bei gutem Zeitmanagement


Apropos intrinsische Motivation: Einige Schüler waren scheinbar so motiviert, dass sie sich nebenbei, in ihrer Freizeit und vollkommen freiwillig ins digitale Layouten eingearbeitet hatten. Dafür hatten sie verschiedene Tutorials konsultiert, fachliche Expertise eingeholt oder die altbewährten Learning by Doing-Methode praktiziert. Dadurch kamen sie im Unterricht erwartungsgemäß schnell voran – zu schnell eigentlich, denn während sie mit ihren Projekten fast fertig waren, steckten ihre Mitschüler immer noch in den Startlöchern.

Um niemanden abzuhängen und trotzdem alle angemessen zu fördern, ließ ich die Langsameren in ihrem Tempo weiterarbeiten und die Schnelleren einen Projektbericht verfassen. Einige Über-Nacht-Experten konnten ihren So-Klug-Als-Wie-Zuvor-Nachbarn bei deren Projekten helfen, was dem Selbstwertgefühl der einen und dem Arbeitsergebnis der anderen zugutekam. Optional durften die besonders Schnellen nicht nur den einen obligatorischen Schein, sondern ihre komplette Scheinserie ausgestalten. So kam es, dass wir am Ende der Unterrichtsreihe um mehrere vollständige Banknoten-Serien reicher waren. Sollte also das Euro-Gestaltungsteam bis 2024 keine Ergebnisse liefern: Wir hätten da ein paar druckfertige Alternativen in der Hinterhand.


Mensch, ärgere dich nicht! Manche Banknoten sind trotz gutem Design schon vor dem Druck obsolet.


"Parteiler"-Serie von Loris C. (10b): CDU-Schein finalisiert, FDP-Schein als Entwurf, gestaltet mit den Apps Canva, iArtbook und Sketchbook


"Auf die Idee eine politische Scheinserie zu entwerfen kam ich, da ich Politik liebe und ja selbst Mitglied einer Partei bin (...). Ein großes Problem am Anfang war für mich, dass ich noch nie mit digitalen Medien in Kunst gearbeitet habe und daher einen sehr frustrierenden Start hatte, da ich mir alles viel besser vorgestellt hatte, als es dann war (...). Was mir aber sehr viel geholfen hat, war, dass meine Sitznachbarn mir bei den technischen Problemen helfen konnten, sowie mir Ideen für mein Schein gegeben haben." (Loris C., 10b)


 

6. Jackpot: Die Fertigstellung


Inwiefern unsere Banknoten allerdings massentauglich waren, stand auf einem anderen Blatt: Zu speziell oder auch zu persönlich waren einige der abgebildeten Motive. Zum Teil richteten sie sich nur an die jeweilige Peer Group, zum Beispiel an die Gamer- oder Anime-Szene; zum Teil spiegelten sie die – sehr individuellen – Vorlieben und Hobbys ihrer Gestalter wider. Doch gerade dieser persönliche Bezug hatte den Reiz des Projekts ausgemacht.

So hatten auch alle engagiert und ausdauernd daran gearbeitet. Vergessen war die übliche Leier: „Kunst liegt mir nicht; ich kann nicht zeichnen; meine Eltern übrigens auch nicht; wofür brauche ich Kunst später überhaupt?..“ Bei diesem Projekt mussten wir kein einziges Mal über familiäre Vorbelastungen und utilitaristische Bildungskonzepte diskutieren. Denn die Beurteilungskriterien wie Sicherheitsmerkmale, Lesbarkeit oder serielle Harmonie ergaben sich aus der Sache. Und beim digitalen Layouten konnte man sich ganz nützliche Skills aneignen: Vielleicht brauchte man Kunst später doch?



Oben: "Mora"-Serie von Julia L. (10b); unten: "Hunter x Hunter"-Schein von Mareike v. O. (13. Jg.), beide Projekte mit Procreate realisiert


 

7. Banknoten-Serien: Beispiele


Inside notes Nr. 1: Ein Null-Schein für alle Fälle

Von nichts kommt nichts? Von wegen! Mit seiner Scheinserie zu den magischen Zahlen Null, Unendlich und π ist Tim R. (10d) ein echter Geniestreich gelungen. Wofür könnte man im Alltag einen Null-Schein gebrauchen? Hier sind einige Einsatzmöglichkeiten:

- endlich angemessenes Trinkgeld – auch bei miesem Service!
- das ideale Hochzeitsgeschenk für die neuvermählte Ex
- nie wieder suchen: der perfekte Schein für alle, die nicht wissen, wo ihr Geld am Monatsende hingegangen ist…

Die Verwendungsmöglichkeiten des Null-Scheins sind wahrhaftig unbegrenzt. Und was fällt euch dazu ein? Oder noch besser: Druckt den Schein aus und bringt ihn in Umlauf! Mal sehen, was passiert.

7.1. "Paints"-Serie von Lea-Sophie N. (10d)


Meisterwerke der Kunstgeschichte auf der Vorderseite, Museen, in denen sie ausgestellt werden, auf der Rückseite Da schlägt das Herz des Kunsthistorikers gleich höher!


Gestaltet mit Sketchbook


"Am Anfang war ich fest entschlossen, dass ich die analoge Ausführung verwenden werde, aber als ich gesehen habe, wie viele Möglichkeiten man auf dem iPad hat, und gemerkt habe, dass der Großteil der Klasse die digitale Ausführung nutzt, habe ich mich auch für das iPad entschieden (...). An sich hat mir das Projekt ziemlich gut gefallen, weil ich das Gefühl hatte, dass wir als Klasse sehr gut zusammengearbeitet haben. Als ich Unterstützung gebraucht habe, waren immer mehrere Klassenkameraden bereit zu helfen. Das hat mich sehr gefreut. Bei diesem Thema wurden mir keine Grenzen gesetzt und ich konnte meinen Geldschein mit Fantasie und Kreativität so gestalten, wie ich wollte (...). Es gab wenig, was mir an diesem Projekt keinen Spaß gemacht hat, jedoch freue ich mich wieder mit Stiften und Papier zu arbeiten."



7.2. "Elemente"-Serie von Bouthaina K. (10b)


Folge dem Geld, lautet eine bekannte kriminalistische Strategie. Manchmal ist jedoch der Weg des Geldes ziemlich steinig.

Gestaltet mit Sketchbook


Irrungen und Wirrungen einer Themasuche: „Eigentlich war mein erster Gedanke die Kinderserie Sponge Bob, wo ich auf der Vorderseite eine Figur aus der Serie und auf der Rückseite sein Zuhause oder seinen Arbeitsplatz zeichnen wollte. Aber ich fand dieses Thema etwas kindisch, also versuchte ich mir etwas anderes einfallen zu lassen. Dieser Teil war überhaupt nicht einfach, ich hatte keine Ahnung, was ich zeichnen sollte. Was mir aber geholfen hat, war mein Interesse am Paranormalen, Werwölfe, Vampire etc., und so kam mir die Idee zu den vier Elementen der Natur.“



7.3. "Sezona"-Serie von Lilly B. (10b)


"Sezona" heißt Jahreszeiten auf Kroatisch; zum Verpixeln ihrer Bilder hat Lilly eine Handy-App verwendet.

Gestaltet mit iArtbook


„Das Projekt „Der schöne Schein: Layout einer Scheinserie“ fand ich insgesamt sehr interessant und vielseitig. Die Aufgabenstellung war sehr offen, weswegen man seiner Kreativität freien Lauf lassen konnte. Auch bei einem Blick auf die Ergebnisse meiner Klassenkameraden wird für mich die Vielseitigkeit des Projekts deutlich.“



7.4. "Luxury"-Serie von Johanna B. (10b)


Gestaltet mit Sketchbook


"Dieser Glamour von den Luxusmarken hat mir gut gefallen und ich wollte dazu einen genauso luxuriösen Schein machen (...). Vom Zeitmanagement bin ich super hingekommen. Das lag aber daran, dass es mir so viel Spaß gemacht hat, sodass ich zu Hause weitergemacht habe. Hätte ich nur in der Schule daran gearbeitet, wäre es, denke ich, knapp geworden, oder ich hätte nur einen Schein gemacht."



7.5. "Libras"-Serie von Stefanie O. (10b)



Gestaltet mit Sketchbook


"Ich wollte gerne von Anfang an etwas passendes zu meinen Lieblingsbüchern gestalten, und da der Name der Buchreihe "Das Reich der sieben Höfe" ist, habe ich mir überlegt, für jeden der sieben Höfe einen Schein zu gestalten. Die Währung heißt "libras", weil ich kurz vor Beginn des Projekts den lateinischen Spruch "in libras libertas" (in Büchern Freiheit) gefunden hatte und mich dieser zu dem Namen der Währung inspiriert hat."




7.6. "Codons"-Serie von Jette S. (13. Jg.)


Gestaltet am iPad (Skizzen) und mit Aquarellfarben (finaler Schein)


"Entschieden habe ich mich (...) für die [Fernseh-]Serie „Biohackers“, da ich an der Biochemie des Menschen interessiert bin und diese Serie dieses Thema abdeckt. (...) Dazu habe ich ein Konzept überlegt. So ist am rechten Rand jedes Scheins von oben nach unten eine Abfolge an Buchstaben und daneben die entsprechenden Strukturformeln abgebildet. Diese zeigen jeweils eine Base, denn daraus besteht die DNA. Sie ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich und kann somit dazu genutzt werden, um die Scheine voneinander zu unterscheiden, damit auch Blinde sie nutzen könnten. Drei Basen bilden zusammen ein Codon, woraus sich auch die Einheit der Scheine „CODONS“ ableitet. Insgesamt gibt es 64 Möglichkeiten, wie ein Codon aufgebaut sein kann, weshalb der Schein von Mia einen Wert von 64 Codons hat, da sie die Hauptrolle der Serie ist. Der Fingerabdruck lässt sich immer der Figur zuordnen, die auf dem Schein abgebildet ist. Da der Fingerabdruck individuell ist, dient er in meiner Reihe als Wasserzeichen."



7.7. "Замок"-Serie von Anastasia N. (10d)


"Замок" bedeutet "Schloss" auf Russisch, was Anastasias Motivwahl erklärt. Sowohl die Scheine als auch die Skizzen dazu (s. letztes Bild) wurden mit Sketchbook gestaltet.

Gestaltet mit Sketchbook



Inside notes Nr. 2: Wenn das eigene Talent noch "zu unentdeckt" ist

Die Selbsteinschätzung der Schüler reicht in ihren Reflexionen von "vollkommen talentfrei" bis Universalgenie. Während die einen sich übermäßig loben, gehen andere zu hart mit sich ins Gericht. Zum Glück geschieht es stets mit einer Prise Humor! Hier einige besonders witzige Statements, natürlich mit dem Einverständnis ihrer Verfasser:

„In dieser [digitalen] Technik würde ich noch weitere Kunstprojekte machen wollen, denn man hat viele Möglichkeiten und ich denke, so können auch weniger talentierte Leute schöne Projekte gestalten.“ Hierbei lässt H. S. offen, ob sie mit den "weniger talentierten Leuten" ihre Mitschüler oder sich selbst meint. 

Die Schülerin C. S. wird diesbezüglich schon deutlicher: "Die Skizzen waren zu genau und mein Talent zu unentdeckt, um alles realistisch darzustellen."

Eine besonders prachtvolle Banknoten-Serie soll wiederum dem Schüler A gelungen sein, zumindest gemäß seiner Selbsteinschätzung. Der Text versucht - durchaus selbstironisch - zu überspielen, dass A kurz vor der Abgabe sein Projekt verworfen und innerhalb von nur zwei Tagen eine neue Scheinserie gestaltet hat: "Es ist so weit! Die angesagtesten Geldscheinserie wurde in der Nacht vom 3.1.22 auf den 4.1.2022 endgültig fertiggestellt. Sie stammt von dem begabten Künstler A, welcher in seinen jungen Jahren schon eine Menge prachtvoller Kunstwerke entworfen hat. In einem exklusiven Interview mit dem NTV Nachrichten-Team hat A folgende Rede gehalten: "Im vergangenen Jahr hatte ich wie durch Zufall Kontakt mit der Europäischen Zentralbank hergestellt. Ich bekam den Auftrag, die neue Geldschein-Serie für das Jahre 2022 zu entwerfen. Ich machte mich gleich ans Werk und suchte nach Inspirationen (...). Die Umsetzung des Ganzen hatte sehr viel Konzentration erfordert. Ich verbrachte wortwörtlich Nächte damit, die perfekte Geldscheinserie zu entwerfen. Zudem musste ich auch unzählige Rückschläge erleiden (...). Im Endeffekt hatte ich meine neue Geldscheinserie innerhalb von 48 Stunden vollständig kreiert, war jedoch überrascht, wie lange dies gedauert hat."


7.8. "Mercedes Crypton"-Serie von Alexander S. (10d)


Gestaltet mit Photoshop



7.9. Er ist endlich da! Der RGS-Schein von Bendix B. (10b)


Endlich bekommt das Ratsgymnasium Stadthagen (RGS) seine eigene Währung! Das Portrait der Schulleiterin ziert dabei den werthöchsten 500er-Schein: Ehre, wem Ehre gebührt.

Gestaltet mit Sketchbook



7.10. Weitere Einzel-Banknoten aus verschiedenen Serien


"Digitaler" von Aileen W. (13. Jahrgang) zur Anime-Serie "Digimon"; gestaltet mit Procreate



"Joseph Haydn"-Schein von Laura-Sophie S., 12. Jahrgang, aquarelliert



"Pilze"-Schein von Loreena B. (10b) zum Spiel "Mario Kart"; gestaltet mit iArtbook



"Crux": Sternzeichen-Serie von Johanna P. (10d), gestaltet mit iArtbook



"Monnaie PSG"-Schein von Malte K. (10b): zu Ehren des Fußball-Vereins "Paris Saint German" und ihres Starspielers Kylian Mbappé mit der Startnummer 10; gestaltet mit Sketchbook



"Bonzu"-Scheine von Julia W.-R. (10b) zur Anime-Serie "Avatar", gestaltet mit iArtbook



...und noch mehr schöne Scheine zum Durchblättern

"Foot"-Schein von Luke S. (10d), "One Direction"-Schein von Hanne F. (10b), "Binary" von Omar N. (10d) und "Marvel" von Pauline v. S. (10d)



Inside notes Nr. 3: Wenn Corona dazwischenfunkt

Auch im Schuljahr 2021-22 war der Alltag der Jugendlichen von Corona-bedingten Einschränkungen geprägt, und dies sowohl in der Schule als auch in der Freizeit. In ihrer Projektreflexion bringt Sophia B. (10d) die Frustration vieler Jugendliche darüber auf den Punkt. Gleichzeitig hofft sie, dass die Normalität bald wieder einkehrt: 

"Das [Bannoten-]Thema bezieht sich auf meine Leidenschaft, den Zirkus. (...) Die zeitliche Abfolge entspricht den Galas der letzten Jahre, beginnend mit 2017. (...) Vorerst beende ich meine Serie mit dem Schein für die Gala „Showtime“. Diese Jubiläumsgala sollte schon 2020 aufgeführt werden zu dem 20-jährigen Bestehen des Zirkus. Alles war bereit für die Gala, nur leider kam Corona und sie wurde zwei Tage vorher abgesagt. So viele Monate Vorbereitung, so viele Stunden Planung, über 80 genähte Kostüme: zunächst alles umsonst, denn es war ungewiss, wann und ob diese Gala stattfinden durfte. Diese Ungewissheit ist bis heute geblieben: Auf die Bühne gebracht haben wir die Gala aufgrund von Corona immer noch nicht. Hoffentlich kann das Jubiläum dieses Jahr zu den geplanten Terminen im März stattfinden. Das Symbol ist hier das Zirkuszelt. Es soll mit seiner Größe zum einen den Komplex der Gala darstellen, wie auch das Verborgene, was sich hinter den bis jetzt noch nicht geöffneten Vorhängen befindet. Wenn sich die Vorhänge dieses Jahr hoffentlich endlich öffnen werden und es heißt „Manage frei, Zeit füüüüür Shooowtimeeee!“, wird dies eine ganz besondere und unvergessene Gala werden. 
Die Freude auf diesen Moment ist unendlich groß!" 

"Bikonelli"-Scheine von Sophia B. (10d) zum Thema Zirkus; Mischtechniken.

Foto: work in progress



 

8. Nützliche Links


8.1. Vektorengrafiken für den Hintergrund


Hier kann man kostenfrei Vektorengrafiken zum Gestalten von Geldschein-Hintergründen herunterladen.



8.2. Guillochen: Bildvorlagen-Rasterung


Als #Guillochen werden geschwungene Muster mit feinen Linien in Wellen- und Schleifenmustern bezeichnet. Um (Foto-)Kopieren von Geldscheinen zu verhindern, sind sie oft in hellen, changierenden Farben gehalten. Wie man seine eigene Bildvorlage mit solchen Mustern versehen kann, erfahrt ihr in diesem Video-Tutorials (engl.):





8.3. Künstlerische Banknoten-Projekte als Inspiration

8.3.1. Diplomarbeit der ungarischen Designstudentin Barbara Bernát zum Thema „Europäische Tier- und Pflanzenwelt“. Analog, im Tiefdruckverfahren realisiert.





8.3.2. Diplomarbeit der argentinischen Designstudentin Evelina Halabi zum Thema „Kulturelle Identität Argentiniens“, Zur Stärkung der kulturellen Identität ihres Landes würdigt Halabi der indigenen, präkolumbianische Kultur Argentiniens. Daher sind auf den Scheinen Gottheiten und Rituale wie Mondanbetung oder Regentanz abgebildet, welche unterschiedlichen kulturellen Regionen zugeordnet sind. Digitale Umsetzung. Hier geht es zum Banknoten-Projekt und hier zu Halabis Homepage.




8.3.3. Zu süß zum Ausgeben: Hunde- und Katzen-Scheine des japanischen Grafikers Ponkichi (2019). Ursprünglich als eine humorvolle Reaktion auf die neue Yen-Serie angedacht, ist daraus eine ganze Merchandise-Industrie entstanden. Bitte hier klicken.



8.4. Alles, was man über den Euro wissen muss


Vom Motiv über Sicherheitsmerkmale bis zur Stückelung: Hier ist alles Wissenswerte zum Thema Euro nachzulesen. Ein PDF der Bundesbank dazu findet ihr unter diesem Link.



8.5. Der schön(st)e Schein?


Und wenn ihr immer noch nicht genug vom Thema Geldscheine habt: Hier findet ihr Beispiele von besonders ansprechenden und originellen Banknoten der Welt, als Bildersammlungen oder auch als Video:




Anmerkung: Diese Linksammlung findet sich in einer leicht abgewandelten Form auf der zweiten Seite meines Arbeitsauftrages (s. PDF oben).


Bonus: Auf lehrerweb.wien kann man Ausmalvorlagen von Euro-Scheinen und -Münzen herunterladen; auch für kleinere Kinder gut geeignet - und für ältere zur Formateinteilung und als Inspiration durchaus nützlich. Hier ist der Link.



 

Ein großes Dankeschön gilt den Klassen 10b und 10d sowie dem gemischten 12er-13er Kurs des Ratsgymnasiums Stadthagen, deren Banknoten und Reflexionen ich hier mit dem expliziten Einverständnis der Schüler zeigen durfte. Danke, es war wohl für uns alle ein sehr spannendes und bereicherndes Projekt - in jedem Sinn dieses Wortes.

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